Für eine saubere Verbrennung

Feinstaub (PM10) besteht aus Partikeln und Tröpfchen, welche kleiner als 10 Tausendstel-Millimeter sind und daher in der Atmosphäre lange Zeit in Schwebe bleiben. 

Mit der Umgebungsluft eingeatmeter Feinstaub kann im Körper je nach Korngrösse und Eigenschaften der Partikel unterschiedliche Gesundheitsschädigungen verursachen. Nahezu jede Feuerung emittiert Feinstaub. Am besten schneidet hier das Erdgas ab, gefolgt von Heizöl extraleicht.

Moderne Holzfeuerungen sind unbedenklich
Die Feinstaubdiskussion betrifft vor allem die Holzenergie: Laut den neusten Zahlen des Bundesamtes für Umwelt BAFU stammen 8% des Feinstaubs aus Holzfeuerungen. Die Holzenergiebranche unterstützt die lufthygienischen Zielsetzungen des Bundes und setzt sich resolut für eine Senkung der Feinstaub-Immissionen ein. Mit Erfolg: Korrekt betriebene Holzfeuerungen, welche die Anforderungen des Qualitätssiegels von Holzenergie Schweiz erfüllen, sind nicht Teil des Feinstaub-Problems und gelten bereits heute als sauber. Sie unterschreiten sowohl die Luftreinhalteverordnung wie alle heute in Europa geltenden Feinstaub-Grenzwerte deutlich.

Problemanlagen sanieren
Die heute der Verbrennung von Holzbrennstoffen zugewiesenen Immissionen fallen zu einem überwiegenden Teil in falsch betriebenen und/oder veralteten Holzheizungen an. Eine Sanierung alter Problemanlagen durch technologisch fortschrittliche Holzfeuerungen ist sinnvoll und lufthygienisch sehr effektiv.