Die schlanke und saubere Lösung: Erdgas

Erdgas überzeugt als Energieträger fürs Heizen, weil sowohl der Platz- wie der Investitionsbedarf gering ist. Und heute weiss man, dass die Vorräte noch bis weit ins 21. Jahrhundert reichen werden.

Gas – oder genauer gesagt: Erdgas – entstand wie Öl über eine sehr lange Zeit. Es ist also ebenfalls ein fossiler und nicht regenerierbarer Energieträger, der aus den Tiefen der Erde gefördert wird. Die Verteilung bis zum Verbraucher erfolgt über unterirdische Pipelines und einem dichten Verteilnetz in immer mehr Haushalte. Auch beim Erdgas gelangt beim Verbrennungsprozess CO2 in die Atmosphäre.

Das spricht fürs Heizen mit Gas

  • Gasheizungen benötigen keinen Tank und brauchen damit wenig Platz
  • Gasheizungen lassen sich mit tiefen Anlagekosten realisieren.
  • Gas ist - insbesondere im Rahmen einer Gesamtkostenrechnung - ein günstiger Energieträger.
  • Gas verbrennt sehr sauber (fast frei von Schwefel, tiefe Stickoxyde).
  • Gasbrenner, die gut eingestellt sind, erzeugen keinerlei Feinstaub.

Da ein Umstieg auf eine neue Energiequelle in der Regel teurer ist als eine Sanierung einer alten Gasheizung, empfiehlt es sich in vielen Fällen die zweite Option. Dies ist vor allem dann empfehlenswert, wenn ein Teil des so freien Sanierungskapitals in die energetische Gebäudesanierung fliesst. Denn alte Gebäude sind in energetischer Hinsicht oft miserabel. Mit einer kleinen Investition sind sehr grosse Spareffekte erzielbar.

So gesehen kann die Sanierung einer Gasheizung bei gleichzeitiger Optimierung der Gebäudehülle wesentlich umweltschonender sein als ein teurer Umstieg auf eine CO2-neutrale Heizung ohne Sanierung der Gebäudehülle.

Voraussetzung Gasheizung:

  • Erdgasanschluss
  • Gaskessel 
  • Kamin